Beschwerdebilder und Behandlungsoptionen

Senkungsbeschwerden und Organsenkungen sind häufig-in den Wechseljahren klagt fast jede zweite Frau über senkungsbedingte Beschwerden. Dabei handelt es sich in der Regel nicht um in diesem Alter neu aufgetretene Senkungen, sondern die Frauen laufen schon seit ihren Schwangerschaften mit mehr oder weniger ausgeprägten Senkungen herum…durch den Hormonabfall im Rahmen der Perimenopause verstärken sich dann die Beschwerden.

Genau hier möchte ich in meiner Arbeit ansetzen und durch den von mir angebotenen Beckenbodencheck die Funktion von Beckenboden und Organstabilität RECHTZEITIG nach den Schwangerschaften überprüfen um hier gleich eingreifen zu können und so Beschwerden im weiteren Leben bestmöglich abzufangen.

Die therapeutischen Möglichkeiten von z.B. Beckenbodentraining und Verhaltensaufklärung im Alltag über Hilfsmittelanpassung (Pessare) sind  vielfältig-lass sie uns nutzen!

Dieser Ansatz ist in Deutschland noch relativ neu-in unserem „Krankheitssystem“ wird nicht präventiv gearbeitet, was für junge Frauen mit Organsenkung oft noch bedeutet, dass ihnen aufgrund ihres Alters keine adäquate Therapie angeboten wird. Glücklicherweise werden es aber immer mehr Kolleg/innen, die so arbeiten und auch in den Fachartikeln finden wir immer mehr Unterstützung auf ärztlicher Seite…eine positive Entwicklung!

Narben im Allgemeinen können Störfelder sein, das bedeutet, sie selbst verursachen Beschwerden wie z.B. Schmerzen und Wetterfühligkeit, oder sie wirken sich negativ auf andere Körperbereiche aus. So kann z.B. eine schlecht verheilte und mit tieferen Gewebsschichten verklebte Kaiserschnittnarbe mit verursachend für anhaltende Rückenschmerzen sein. Bei Dammnarben nach Dammriss oder Episiotomie (Dammschnitt) können diese eine Inkontinenz (Harn-oder Stuhl-) mit verursachen, oder auch Schmerzen bei Alltagsbewegungen oder der Penetration finden hier häufig ihre Ursache.

Daher ist es wichtig, Narben möglichst schon direkt nach ihrer Entstehung zu behandeln und damit eine optimale Heilung und Verschieblichkeit zu gewährleisten. Hierzu setze ich Techniken aus der viszeralen Osteopathie und der Reflexzonenmassage ein und kann Dich auch anleiten, Deine Narbe selbst zu behandeln.

Sie kennen Beckenbodentraining sicher aus Ihrem Geburtsvorbereitungskurs oder der Rückbildungsgymnastik. Und vielleicht haben auch Sie sich während der Übungen schon einmal gefragt, ob Sie das, was sie da anspannen sollen, auch wirklich richtig ansteuern? Die Kursleiter können bei diesen Fragen nicht wirklich weiterhelfen, liegt der Beckenboden doch in Ihrem Körper und ist von aussen nicht zu sehen…dementsprechend ist auch eine Beurteilung der Anspannung von aussen kaum möglich…

Beckenbodentherapie geht einen Schritt weiter und greift da ein, wo es trotz Beckenbodentraining Probleme gibt.

Diese  äussern sich z.B. als Harn- oder Stuhlinkontinenz mit Schwierigkeiten Harn oder Stuhl zu halten, außerdem als

-Senkung von Blase oder Gebärmutter, welche sich meist initial durch ein „Fremdkörpergefühl“ in der Scheide bemerkbar machen

-Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, bedingt durch z.B. Vernarbungen oder Spannungsunterschiede innerhalb der Beckenbodenmuskulatur

-Schmerzen im Beckenbereich- hier finden sich in der Beckenbodenmuskulatur meist sogenannte Triggerpunkte, welche einen Übertragungsschmerz in die Beckenregion, häufig das Steißbein senden

-Wiederholte Harnwegsentzündungen, auch hier findet sich die Ursache unter Umständen im Beckenbodenbereich

Die Beckenbodentherapie über geht über die Möglichkeiten der Beckenbodengymnastik klar hinaus. Hier befunde ich Ihren Beckenboden zunächst manuell oder per Ultraschall ggf. EMG (s. Beckenbodencheck).

Die genaue Untersuchung/Befundung des Beckenbodens bietet einen klaren Vorteil: es wird nicht einfach „drauf los geübt“ sondern zunächst erfolgt eine individuelle Untersuchung Ihres Beckenbodens um festzustellen, wo genau bei Ihnen die Schwachpunkte liegen!

Von außen kann Niemand erkennen, ob Sie Ihre Beckenbodenanspannung richtig umsetzten und vor allem, ob Ihr Beckenboden die gewollte Spannung auch wirklich aufbauen kann.

Es kann z.B. auch sein, dass die Spannung nur in bestimmten Muskeln des Beckenbodens ankommt und andere Bereiche nicht mitarbeiten…das ist nur palpatorisch spürbar und dann auch direkt gezielt behandelbar. Hier findet sich auch die Ursache dafür, dass viele Patientinnen jahrelang Beckenbodengymnastik machen und die Problematiken sich trotzdem nicht bessern oder sogar verschlimmern: häufig werden die Übungen falsch umgesetzt oder der Beckenboden ist aufgrund von z.B. Vernarbungen nicht fähig, wie gewollt zu arbeiten.

Zudem tritt nicht selten das Phänomen des „Hypertonen Beckenbodens“ auf, also eines Beckenbodens der  zu viel Spannung hat und nicht mehr locker lassen kann-dieser wird durch falsche Übungen unter Umständen noch verstärkt!…hier kann ich mit dem manuellen Beckenbodencheck für Aufklärung sorgen.

Nach gründlicher Befundung Ihres Beckenbodens wende ich hier, genauso wie z.B. bei einem Muskelfaserriss im Oberschenkel, manuelle Therapiegriffe, sowie gezielte Trainingsprogramme an, um Ihren Beckenboden zu behandeln/rehabilitieren.

Du

-hast immer noch Probleme mit Ihrem Beckenboden trotz regelmäßigem Training?

– weißt nicht genau, ob Du Deine Beckenbodenmuskulatur richtig aktivierst?

– leidest unter Urin- oder Stuhlverlust nach Entbindung?

– hast eine Rektusdiastase, die sich nicht wieder schließen will?

– willst einfach einmal wissen, in welchem Zustand Dein Beckenboden aktuell ist?

Zur Klärung biete ich einen Beckenbodencheckup an:

Zunächst führen wir zusammen ein ausführliches Anamnesegespräch, in welchem Du mir Deine Symptome und gesundheitliche Vorgeschichte schildern kannst und ich mir ein Bild Deiner Problematik machen kann.

Dann werde ich Deinen Beckenboden palpatorisch digital (mit den Fingern) untersuchen. Diese Untersuchung ist nicht unangenehm und ähnelt der Untersuchung beim Gynäkologen. So kann ich z.B. Narben und schmerzhafte Bereiche lokalisieren und diese dann in Deinem Befund zur Verlaufsüberprüfung dokumentieren.

Es folgt ein Muskelfunktionstest für den Beckenboden, d.h. Du spannst ihn willkürlich an und ich überprüfe, ob diese Spannung von Dir richtig aufgebaut wird und von Deinem Beckenboden in allen seinen Teilen auch richtig umgesetzt und gehalten werden kann.

Diese Untersuchung erfolgt im Liegen und unter Schwerkrafteinfluss im Stehen.

Danach stellen wir Deinen Beckenboden und seine Bewegung bildlich per Ultraschall dar. Auch Du wirst schnell selbst erkennen, was Dein Beckenboden tut oder eben auch nicht…

Hier können wir auch im Rahmen des Checkups gleich therapeutisch aktiv werden. Wenn Du z.B. Probleme mit der Ansteuerung Deines BB haben, nutzen wir den Ultraschall als Biofeedback und Du lernst Ihre Ansteuerung zu optimieren. So ist unter Umständen keine langfristige Therapie notwendig-viele Frauen können nach dem Check selbständig trainieren, da sie nun wissen was sie anders machen müssen und wie. Selbstverständliche biete ich einen Überprüfungscheck nach ein paar Monaten an.

Der Schallkopf liegt bei dieser Untersuchung einmal auf Deinem Unterbauch und einmal zwischen den Vulvalippen am Damm-eine Sonde in der Vagina ist hier nicht notwendig.

Statistisch gesehen hat jede 3. Frau nach einer Entbindung mehr oder weniger stark ausgebildete Probleme mit der Kontinenz.

Es handelt sich hierbei um ein Thema, über welches man in unserer Gesellschaft nicht gerne spricht, grade wenn man eben noch nicht zum „Älteren Semester“ gehört, wo es wieder als normal angesehen wird, wenn man bei Laufen Urin verliert…mit Anfang 30 gilt das nicht und man fühlt sich als Frau alleingelassen mit diesen Beschwerden, die den Alltag bestimmen. Und das, obwohl es ein Problem ist, was auch in dieser Altersgruppe häufig vorkommt.

Inkontinenz ist ein Beschwerdebild gegen das wir etwas tun können! Physiotherapeutisch biete ich hier diverse Behandlungsmöglichkeiten an-sprechen Sie mich gerne an!

So lassen sich, in Zusammenarbeit mit ihrem Gynäkologen/Urologen auch diese Art von Beschwerden behandeln.

Eine Rektusdiastase, also das Auseinanderweichen der graden Bauchmuskeln ist während der Schwangerschaft physiologisch um dem wachsenden Bauch Raum zu schaffen…also völlig normal!

Diese bildet sich normalerweise während der Monate der Rückbildungsprozesse nach der Entbindung wieder zurück…allerdings nicht bei jeder Frau!

Das kann genetische Gründe haben, häufig wird aber viel zu früh und falsch Sport getrieben bzw. der Bauch trainiert – mit dem Ergebnis, dass das Wiederannähern der Bauchmuskeln verhindert wird oder die Diastase sich sogar verstärkt.

Eine gut funktionierende Bauchspannung ist wichtig für die Zusammenarbeit von Rücken- bzw. Bauchmuskeln und Beckenboden. Funktioniert das System nicht, kann es zu diversen Problemen wie z.B. Rückenschmerzen, Harninkontinenz und instabiler Bauchdecke kommen.

Der aktuelle Stand der Wissenschaft (Forschungsarbeiten Diane Lee und Paul Hodges) zeigt, dass es häufig nicht notwendig ist die Diastase komplett zu schliessen.

Viel wichtiger ist das sogenannte „Loading“, also der Spannungsaufbau des Gewebes zwischen den graden Bauchmuskeln.

Nachdem ich schon lange mit Patientinnen mit dieser Problemtik arbeite, habe ich 2018 als eine der wenigen deutschen Therapeutinnen 2018 die Möglichkeit, bei einer der anerkanntesten Rektusdiastasenexpertinnen weltweit: Katarina Woxnerud zu lernen.

Auch der Zusammenhang zwischen RD und Beckenbodenproblematik wird immer wieder betont!

Als Spezialistin auf beiden Gebieten biete ich Ihnen eine professionelle Begleitung zu diesem Thema nach atuellem wissenschaftlichen Standard!

Ich kann Ihre Rektusdiastase und Ihren Beckenboden untersuchen und mit Ihnen zusammen ein individuelles Trainingsprogramm erarbeiten.

Seit über 10 Jahren bin ich neben meiner physiotherapeutischen Tätigkeit auch als Heilpraktikerin aktiv und betreue meine Frauen in der Praxis begleitend naturheilkundlich. Hierbei habe ich mich mittels diverser Fortbildungen im Bereich der Frauenheilkunde in den letzten Jahren auf die Mikronährstofftherapie und Pflanzenheilkunde/Phytotherapie konzentriert.

Wir Frauen reagieren in der Regel wunderbar auf naturheilkundliche Unterstützung, insbesondere bei Beschwerden wie Reizblase, Inkontinenz, Stress, Erschöpfung, PMS, hormonellen Umstellungsphasen, Schwellungen, Schmerzen am Bewegungsapparat, Wechseljahresbeschwerden…eben den klassischen Beschwerden, die die Frauen in meiner Praxis äußern, Daher bin ich sehr froh, euch auch über diesen weg unterstützend zur Seite stehen zu können.

Ich biete Onlineberatungen per Zoom für diesen Bereich an – die ersten 10 Minuten sind kostenlos, danach berechne ich 1,50 Euro/Minute

Das Erstgespräch/Anamnese dauert in der Regel eine Stunde-danach kann ich Dir entweder direkt Phytotherapeutika/Nährstoffe empfehlen, oder wir benötigen eine genauere Diagnostik mittels Blutwerte/Speicheltest/Urintest-die Teststets bekommst du dann von mir zugeschickt (Laborkosten sind von Dir zu tragen) und  wir treffen uns  zu einem erneuten Zoomgespräch zwecks Auswertung der Testergebnisse und Therapieempfehlung.

Selbstverständlich ist die Beratung auch vorort in meinen Praxisräumen in Hamburg möglich

Hier eine Auflistung der Beschwerden/Diagnosen bei denen ich Dich naturheilkundlich unterstützen kann-sollten Deine Beschwerden nicht dabeisein, frag gern per Email (info@mamath.de) an, ob ich auch hierbei Erfahrungswerte habe

-Beschwerden in der Perimenopause/Menopause

– PMS

-wiederkehrende Harnwegsinfekte

-Inkontinenz

-Drangblase

-Verspannter Beckenboden

-Endometriose

-Lichen sklerosus

-Scheidentrockenheit

-starke Blutung

-Erschöpfungssyndrome

-Stress

-Schlafstörungen

-Verdauungsbeschwerden

-Hormonelle Beschwerden

-Beschwerden der Schilddrüse

Your Content Goes Here

Zusätzliche Therapieoptionen

Im Jahr 2015 absolvierte ich die Prüfung zur Heilpraktikerin,  um meinen Patienten neben der klassischen Physiotherapie noch alternative Behandlungsmethoden wie z.B. Ohrakupunktur, Phytotherapie und osteopathische  Techniken anbieten zu können.

Zudem berate und behandle ich bei hormonell bedingten Beschwerden wie PMS, PCO, Wechseljahresbeschwerden, Erschöpfung, Nährstoffmängeln etc.